Neukirch – In einer bewegenden Feier ehrte die Kirchengemeinde St. Peter und Paul in Neukirch am vergangenen Wochenende die Heilige Brigida von Irland. Das traditionelle Brigidenfest, das in diesem Jahr durch besondere Höhepunkte und Neuerungen geprägt war, begann mit einer festlichen Messe und einer feierlichen Prozession durch den Ort.
Die Feierlichkeiten begannen mit einer feierlichen Messe, die Vikar Nico Schmid zelebrierte. In seiner inspirierenden Predigt ging er auf Salomon aus der ersten Lesung ein und zog Parallelen zur Heiligen Brigida. Er hob besonders ihr offenes Herz und ihren unermüdlichen Einsatz für die Gemeinschaft hervor – Werte, die auch heute noch von großer Bedeutung sind.
Im Anschluss an die Messe zog eine feierliche Prozession durch Neukirch, musikalisch umrahmt von der Musikkapelle Neukirch. Die erste Station der Prozession führte zum Altar Roming/Pfeiffer. Ein besonderer Blickfang war in diesem Jahr ein Kommunionkind, das stolz das Brigidenschild mittrug. Diese Geste unterstrich die Verbundenheit der jungen Generation mit den Traditionen der Gemeinde.
Zweite Station am Brigidenplatz mit neuer Laterne.
Die zweite Station der Prozession fand am Brigidenplatz statt. Hier wurde im vergangenen Jahr die Brigidenstatue feierlich neu eingeweiht. In diesem Jahr kam eine weitere Neuerung hinzu: Ein wunderschönes Brigidenfeuer in Form einer Laterne, welches die Station erleuchtete und der Zeremonie eine besondere Atmosphäre verlieh.
Geselliges Beisammensein am Bürgerhaus
Nach dem kirchlichen Akt war für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Am Bürgerhaus luden Weißwürste, Brezeln und Nusskranz zu einem gemütlichen Beisammensein ein. In entspannter Atmosphäre kamen die Gemeindemitglieder zusammen, um sich auszutauschen, alte Bekannte wiederzutreffen und neue Kontakte zu knüpfen.
Der Rahmen bot zugleich Gelegenheit für einen bewegenden Abschied: Martina Kummer und Martina Seeburger würdigten Vikar Nico Schmid nach zweijähriger Dienstzeit in der Seelsorgeeinheit Heilig Kreuz Rottweil für sein engagiertes Wirken in der Kirchengemeinde und sprachen ihm im Namen der Gemeindemitglieder ihren herzlichen Dank aus. Sie betonten, wie sehr er das Gemeindeleben bereichert und mit seiner offenen und herzlichen Art die Menschen erreicht hat.
Das Brigidenfest in Neukirch war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Es hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig Traditionen und das Gefühl der Gemeinschaft für eine lebendige Kirchengemeinde sind. Die Neuerungen, wie das Brigidenfeuer und die Einbindung der Kommunionkinder und Ministranten haben das Fest bereichert und lassen hoffen, dass diese Tradition auch in Zukunft fortgeführt wird.
Text und Bild: Aloysius Fisahn
Vikar Nico Schmid zelebriert seinen letzten Gottesdienst in Neukirch
Mit einem letzten Gottesdienst hat sich Vikar Nico Schmid von der Kirchengemeinde Neukirch verabschiedet.
In seinen Abschlussworten richtete er den Blick dankbar auf die gemeinsame zweijährige Zeit. Er betonte besonders die herzlichen Begegnungen, die schönen Zusammenkünfte und das lebendige Gemeinschaftsgefühl, das ihn während seiner Zeit in Neukirch stets begleitet habe.
Ganz besonders wird ihm das vergangene Brigidenfest in Erinnerung bleiben.
Im Anschluss an den Gottesdienst nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, sich noch einmal persönlich von Vikar Schmid zu verabschieden. Als besonderes Zeichen der Wertschätzung überreichte Martina Kummer im Namen vieler Bürgerinnen und Bürger ein gemeinschaftlich gestaltetes Fotoalbum. Darin hatten viele Gemeindemitglieder ihre persönlichen Widmungen, Wünsche und Erinnerungen eingetragen.
Die Kirchengemeinde dankt Vikar Nico Schmid herzlich für seinen engagierten Dienst und wünscht ihm für seinen weiteren Lebens- und Glaubensweg von Herzen alles Gute und Gottes Segen.
https://se-rottweil-hausen-neukirch.de/wp-content/uploads/2021/09/Gebude_Kirche_Neukirch__0048.jpg600800Redaktionsteam Heilig Kreuzhttps://se-rottweil-hausen-neukirch.de/wp-content/uploads/2022/03/logo-se-rottweil-hausen-neukirch.pngRedaktionsteam Heilig Kreuz2026-08-13 17:12:342026-08-13 17:19:14Feierliches Brigidenfest in Neukirch: Tradition, Gemeinschaft und ein Dankeschön
„Vor 20 Jahren wurde das „Sommer-Märchen“ gefeiert, ein Fußballfest, eine große Party, die ganz Deutschland in einem neuen Licht erstrahlen ließ“. So begann Joachim Bauer, der 2. Vorsitzende des Kirchengemeinderates von Heilig-Kreuz seine Rede nach dem Sonntagsgottesdienst. Sie galt aber Pfarrer Timo Weber, der in dieser Zeit des Sommer-Märchens am 15. Juli 2006 in Untermarchtal zum Priester geweiht wurde. Seit 1995 war er Schüler am Konvikt in Rottweil, 1999 machte er das Abitur am AMG, danach Studium der Theologie in Tübingen und Brixen. Weitere Stationen waren Schorndorf, Schwäbisch Gmünd und Mühlheim an der Donau. Seit 2018 ist Weber leitender Pfarrer unserer Seelsorgeeinheit. Bauer sagte. „Lieber Timo, Dich als „Sommermärchen“ zu bezeichnen, wäre zu verklärt und zu kitschig. Aber wir alle können mit Fug und Recht behaupten, dass Du ein richtiger Glücksfall für unsere Seelsorgeeinheit bist. Du bist ein Mensch, der immer die richtigen Worte findet, der sich für uns als Gemeinde einsetzt und das Herz am richtigen Fleck hat. Wir sind so froh, dass Du unser Pfarrer bist.“ Danach übernahm Oliver Renn, der 2. Vorsitzende des Kirchengemeinderats von Auferstehung-Christi das Mikrofon und sagte, „wir beide als Vertreter der Seelsorgeeinheit 4 haben zwei kleine, närrische Geschenke für Dich. Als kleines Dankeschön überreichen wir Dir den neuen Fasnetskalender 2027, in dem ein besonders schönes Fransenkleidle zu finden ist. Und natürlich die obligatorische Flasche Weißwein – damit die Narren in Deinem Haus nie Durst leiden müssen. Jetzt wird sich der eine oder andere fragen, warum es gerade diese Geschenke sind – immerhin ist die Fasnacht noch ein wenig weg. Der närrische Fußballer wird antworten: „Nach der Fasnet isch vor der Fasnet.“ Der Rottweiler wird bereits am Aschermittwoch sagen: „Es goht dagega“. Aber wer unseren Pfarrer ein wenig kennt, weiß, dass er sich tief mit der Rottweiler Fasnet verbunden fühlt – sowohl als Narr als auch großzügiger Gastgeber einer Narrenstube. Und was vermutlich die wenigsten wissen: Selbst seine Diplomarbeit hatte einen närrischen Bezug: „Alternative Christusnachfolge: dem Beispiel Jesu als Narren folgen“. Im Anschluss folgte noch ein Geburtstagsständchen für den Jubilar, denn er feierte am Sonntag auch seinen 49. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!
Oliver Renn (li) und Joachim Bauer übergaben Pfarrer Timo Weber die Geschenke.
Foto: Hildebrand
https://se-rottweil-hausen-neukirch.de/wp-content/uploads/2026/07/Seelsorgeeinhei-jubilaeum.jpg8261874Redaktionsteam Heilig Kreuzhttps://se-rottweil-hausen-neukirch.de/wp-content/uploads/2022/03/logo-se-rottweil-hausen-neukirch.pngRedaktionsteam Heilig Kreuz2026-07-19 14:03:142026-07-19 14:20:50Timo Weber ist seit 20 Jahren Priester
Feierliches Brigidenfest in Neukirch: Tradition, Gemeinschaft und ein Dankeschön
Neukirch – In einer bewegenden Feier ehrte die Kirchengemeinde St. Peter und Paul in Neukirch am vergangenen Wochenende die Heilige Brigida von Irland. Das traditionelle Brigidenfest, das in diesem Jahr durch besondere Höhepunkte und Neuerungen geprägt war, begann mit einer festlichen Messe und einer feierlichen Prozession durch den Ort.
Die Feierlichkeiten begannen mit einer feierlichen Messe, die Vikar Nico Schmid zelebrierte. In seiner inspirierenden Predigt ging er auf Salomon aus der ersten Lesung ein und zog Parallelen zur Heiligen Brigida. Er hob besonders ihr offenes Herz und ihren unermüdlichen Einsatz für die Gemeinschaft hervor – Werte, die auch heute noch von großer Bedeutung sind.
Im Anschluss an die Messe zog eine feierliche Prozession durch Neukirch, musikalisch umrahmt von der Musikkapelle Neukirch. Die erste Station der Prozession führte zum Altar Roming/Pfeiffer. Ein besonderer Blickfang war in diesem Jahr ein Kommunionkind, das stolz das Brigidenschild mittrug. Diese Geste unterstrich die Verbundenheit der jungen Generation mit den Traditionen der Gemeinde.
Zweite Station am Brigidenplatz mit neuer Laterne.
Die zweite Station der Prozession fand am Brigidenplatz statt. Hier wurde im vergangenen Jahr die Brigidenstatue feierlich neu eingeweiht. In diesem Jahr kam eine weitere Neuerung hinzu: Ein wunderschönes Brigidenfeuer in Form einer Laterne, welches die Station erleuchtete und der Zeremonie eine besondere Atmosphäre verlieh.
Geselliges Beisammensein am Bürgerhaus
Nach dem kirchlichen Akt war für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Am Bürgerhaus luden Weißwürste, Brezeln und Nusskranz zu einem gemütlichen Beisammensein ein. In entspannter Atmosphäre kamen die Gemeindemitglieder zusammen, um sich auszutauschen, alte Bekannte wiederzutreffen und neue Kontakte zu knüpfen.
Der Rahmen bot zugleich Gelegenheit für einen bewegenden Abschied: Martina Kummer und Martina Seeburger würdigten Vikar Nico Schmid nach zweijähriger Dienstzeit in der Seelsorgeeinheit Heilig Kreuz Rottweil für sein engagiertes Wirken in der Kirchengemeinde und sprachen ihm im Namen der Gemeindemitglieder ihren herzlichen Dank aus. Sie betonten, wie sehr er das Gemeindeleben bereichert und mit seiner offenen und herzlichen Art die Menschen erreicht hat.
Das Brigidenfest in Neukirch war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Es hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig Traditionen und das Gefühl der Gemeinschaft für eine lebendige Kirchengemeinde sind. Die Neuerungen, wie das Brigidenfeuer und die Einbindung der Kommunionkinder und Ministranten haben das Fest bereichert und lassen hoffen, dass diese Tradition auch in Zukunft fortgeführt wird.
Text und Bild: Aloysius Fisahn
Vikar Nico Schmid zelebriert seinen letzten Gottesdienst in Neukirch
Mit einem letzten Gottesdienst hat sich Vikar Nico Schmid von der Kirchengemeinde Neukirch verabschiedet.
In seinen Abschlussworten richtete er den Blick dankbar auf die gemeinsame zweijährige Zeit. Er betonte besonders die herzlichen Begegnungen, die schönen Zusammenkünfte und das lebendige Gemeinschaftsgefühl, das ihn während seiner Zeit in Neukirch stets begleitet habe.
Ganz besonders wird ihm das vergangene Brigidenfest in Erinnerung bleiben.
Im Anschluss an den Gottesdienst nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, sich noch einmal persönlich von Vikar Schmid zu verabschieden. Als besonderes Zeichen der Wertschätzung überreichte Martina Kummer im Namen vieler Bürgerinnen und Bürger ein gemeinschaftlich gestaltetes Fotoalbum. Darin hatten viele Gemeindemitglieder ihre persönlichen Widmungen, Wünsche und Erinnerungen eingetragen.
Die Kirchengemeinde dankt Vikar Nico Schmid herzlich für seinen engagierten Dienst und wünscht ihm für seinen weiteren Lebens- und Glaubensweg von Herzen alles Gute und Gottes Segen.
Vikar Nico Schmid wurde verabschiedet
Timo Weber ist seit 20 Jahren Priester
Von Berthold Hildebrand
„Vor 20 Jahren wurde das „Sommer-Märchen“ gefeiert, ein Fußballfest, eine große Party, die ganz Deutschland in einem neuen Licht erstrahlen ließ“. So begann Joachim Bauer, der 2. Vorsitzende des Kirchengemeinderates von Heilig-Kreuz seine Rede nach dem Sonntagsgottesdienst. Sie galt aber Pfarrer Timo Weber, der in dieser Zeit des Sommer-Märchens am 15. Juli 2006 in Untermarchtal zum Priester geweiht wurde. Seit 1995 war er Schüler am Konvikt in Rottweil, 1999 machte er das Abitur am AMG, danach Studium der Theologie in Tübingen und Brixen. Weitere Stationen waren Schorndorf, Schwäbisch Gmünd und Mühlheim an der Donau. Seit 2018 ist Weber leitender Pfarrer unserer Seelsorgeeinheit. Bauer sagte. „Lieber Timo, Dich als „Sommermärchen“ zu bezeichnen, wäre zu verklärt und zu kitschig. Aber wir alle können mit Fug und Recht behaupten, dass Du ein richtiger Glücksfall für unsere Seelsorgeeinheit bist. Du bist ein Mensch, der immer die richtigen Worte findet, der sich für uns als Gemeinde einsetzt und das Herz am richtigen Fleck hat. Wir sind so froh, dass Du unser Pfarrer bist.“ Danach übernahm Oliver Renn, der 2. Vorsitzende des Kirchengemeinderats von Auferstehung-Christi das Mikrofon und sagte, „wir beide als Vertreter der Seelsorgeeinheit 4 haben zwei kleine, närrische Geschenke für Dich. Als kleines Dankeschön überreichen wir Dir den neuen Fasnetskalender 2027, in dem ein besonders schönes Fransenkleidle zu finden ist. Und natürlich die obligatorische Flasche Weißwein – damit die Narren in Deinem Haus nie Durst leiden müssen. Jetzt wird sich der eine oder andere fragen, warum es gerade diese Geschenke sind – immerhin ist die Fasnacht noch ein wenig weg. Der närrische Fußballer wird antworten: „Nach der Fasnet isch vor der Fasnet.“ Der Rottweiler wird bereits am Aschermittwoch sagen: „Es goht dagega“. Aber wer unseren Pfarrer ein wenig kennt, weiß, dass er sich tief mit der Rottweiler Fasnet verbunden fühlt – sowohl als Narr als auch großzügiger Gastgeber einer Narrenstube. Und was vermutlich die wenigsten wissen: Selbst seine Diplomarbeit hatte einen närrischen Bezug: „Alternative Christusnachfolge: dem Beispiel Jesu als Narren folgen“. Im Anschluss folgte noch ein Geburtstagsständchen für den Jubilar, denn er feierte am Sonntag auch seinen 49. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!
Oliver Renn (li) und Joachim Bauer übergaben Pfarrer Timo Weber die Geschenke.
Foto: Hildebrand