Timo Weber ist seit 20 Jahren Priester
Von Berthold Hildebrand
„Vor 20 Jahren wurde das „Sommer-Märchen“ gefeiert, ein Fußballfest, eine große Party, die ganz Deutschland in einem neuen Licht erstrahlen ließ“. So begann Joachim Bauer, der 2. Vorsitzende des Kirchengemeinderates von Heilig-Kreuz seine Rede nach dem Sonntagsgottesdienst. Sie galt aber Pfarrer Timo Weber, der in dieser Zeit des Sommer-Märchens am 15. Juli 2006 in Untermarchtal zum Priester geweiht wurde. Seit 1995 war er Schüler am Konvikt in Rottweil, 1999 machte er das Abitur am AMG, danach Studium der Theologie in Tübingen und Brixen. Weitere Stationen waren Schorndorf, Schwäbisch Gmünd und Mühlheim an der Donau. Seit 2018 ist Weber leitender Pfarrer unserer Seelsorgeeinheit. Bauer sagte. „Lieber Timo, Dich als „Sommermärchen“ zu bezeichnen, wäre zu verklärt und zu kitschig. Aber wir alle können mit Fug und Recht behaupten, dass Du ein richtiger Glücksfall für unsere Seelsorgeeinheit bist. Du bist ein Mensch, der immer die richtigen Worte findet, der sich für uns als Gemeinde einsetzt und das Herz am richtigen Fleck hat. Wir sind so froh, dass Du unser Pfarrer bist.“ Danach übernahm Oliver Renn, der 2. Vorsitzende des Kirchengemeinderats von Auferstehung-Christi das Mikrofon und sagte, „wir beide als Vertreter der Seelsorgeeinheit 4 haben zwei kleine, närrische Geschenke für Dich. Als kleines Dankeschön überreichen wir Dir den neuen Fasnetskalender 2027, in dem ein besonders schönes Fransenkleidle zu finden ist. Und natürlich die obligatorische Flasche Weißwein – damit die Narren in Deinem Haus nie Durst leiden müssen. Jetzt wird sich der eine oder andere fragen, warum es gerade diese Geschenke sind – immerhin ist die Fasnacht noch ein wenig weg. Der närrische Fußballer wird antworten: „Nach der Fasnet isch vor der Fasnet.“ Der Rottweiler wird bereits am Aschermittwoch sagen: „Es goht dagega“. Aber wer unseren Pfarrer ein wenig kennt, weiß, dass er sich tief mit der Rottweiler Fasnet verbunden fühlt – sowohl als Narr als auch großzügiger Gastgeber einer Narrenstube. Und was vermutlich die wenigsten wissen: Selbst seine Diplomarbeit hatte einen närrischen Bezug: „Alternative Christusnachfolge: dem Beispiel Jesu als Narren folgen“. Im Anschluss folgte noch ein Geburtstagsständchen für den Jubilar, denn er feierte am Sonntag auch seinen 49. Geburtstag. Herzlichen Glückwunsch!
Oliver Renn (li) und Joachim Bauer übergaben Pfarrer Timo Weber die Geschenke.
Foto: Hildebrand


