Von Berthold Hildebrand
Bei der diesjährigen Seniorenwallfahrt der Seelsorgeeinheit 4 brachten zwei Busse die annähernd 120 Wallfahrer aus Hausen, Neukirch, sowie den katholischen Kirchengemeinden Heilig-Kreuz und Auferstehung-Christi nach Löffingen zur Wallfahrtskirche „Witterschneekreuz“. Obwohl Regen angesagt war, blieb es den ganzen Nachmittag trocken, aber kalt.
Dort bekamen die Wallfahrer zunächst eine Einführung in die Entstehung und die Baugeschichte der Kirche. 1740 verirrte sich im Schneesturm ein Wanderer. Bei Einbruch der Dunkelheit fiel er völlig erschöpft zu Boden. Für seine Errettung aus Todesnot gelobte er, an dieser Stelle ein Kreuz zu errichten. Heimkehrende Holzfäller fanden den Mann und nahmen ihn mit. Ort des Geschehens war das Gewann Witterschnee. Der Gerettete hielt sein Wort. Das bald als wundertätig geltende Kreuz fand starken Zuspruch. Bereits 1792 errichteten Gläubige über ihm eine offene Kapelle. 1891-98 wurde dann neben dieser Vorgängerkapelle die heutige Wallfahrtskirche in neoromanischem Stil erbaut. Pfarrer Timo Weber hielt in der vollen Kirche eine Andacht mit den Gläubigen. Peter Strasser gestaltete die Feier musikalisch und begleitete den Gesang an der Orgel. Anschließend ging es weiter nach Titisee, wo am See noch eine Einkehr geplant war. Dort kam man noch miteinander ins Gespräch. Bereichert mit vielen Eindrücken kehrten die Wallfahrer bei Sonnenschein wieder zurück nach Rottweil.
Andacht in der Wallfahrtskirche „Witterschneekreuz“ mit Pfarrer Timo Weber
Foto: Berthold Hildebrand






