Madonna di Pompei in Rottweil begrüßt

Die italienisch muttersprachliche Gemeinde „Sacro cuore“ hat am Sonntag, 26. Mai, mit einem Festgottesdienst die Madonna di Pompei in der Kapellenkirche willkommen geheißen. Sie ist ein Geschenk von Bischof Georg Moser an die Italiener. Seit 1988 „pilgert“ die Madonna jährlich von Zwiefalten aus in eine andere Gemeinde der Diözese. Nun steht die Madonna ein Jahr lang in der Kapellenkirche neben dem linken Seitenaltar.

 Festgottesdienst in der Kapellenkirche

Chor der Italiener mit der Madonna di Pompei

Fotos: Berthold Hildebrand

 

Gottesdienst – nicht nur für Paare

Pilgergottesdienst der Seelsorgeeinheit 4

Seniorenwallfahrt ins Kloster Habsthal

Komm, heiliger Geist

Komm, heiliger Geist,
wir brauchen dich,
um unsere Probleme zu lösen,
uns zu erlösen vom Leid der Welt.

Wie können wir Nahrung gerecht verteilen,
Wasser ausreichend allen zur Verfügung stellen,
Energie gewinnen ohne Gefahren?

Wie können wir Krankheiten verhindern und lindern,
behindertes Leben lebenswerter machen,
unvermeidbares Sterben würdevoll gestalten?

Wie können wir Versöhnung zwischen Völkern,
zwischen Religionen und Weltanschauungen erreichen,
Versöhnung auch zwischen Mann und Frau,
Eltern und Kindern?

Wir brauchen dich, heiliger Geist,
dass unsere Liebe nicht zu Gleichgültigkeit und Hass wird,
unsere Hoffnung zu Mutlosigkeit und Resignation,
sondern dass unser Glaube an deine Kraft
uns trägt durch alle Schwierigkeiten.

Irmela Mies-Suermann, In: Pfarrbriefservice.de

Vier Jungstörche sind dieses Jahr im Nest

(hil) In diesem Jahr haben die Störche auf dem Turm der Auferstehung-Christi Kirche vier Junge im Nest. Das Storchenpaar ist bereits Ende Februar auf den Turm zurückgekommen. Sie haben schon früh angefangen, das Nest auszubessern. Jetzt recken vier Junge die Hälse. Bisher scheinen sie gut zu gedeihen. Sie sind von der Straße aus in dem tiefen Nest noch kaum zu sehen. Die Eltern sind vermutlich dieselben wie im vergangenen Jahr. Storchenvater ist der Storch A1K41, der erstmals im Jahr 2019 das Nest auf den Turm der Auferstehung-Christi Kirche gebaut hat. Auch in den Jahren 2020 bis 2023 war er der Storchenvater, allerdings mit wechselnden Weibchen. Er wurde am 26.6.2017 als Nestling in Alberweiler bei Biberach/Riss von Rainer Deschle beringt. Bei der Störchin konnte bislang noch kein Ring abgelesen werden. Bei der Nestwache lösen sich Storch und Störchin nach jeweils mehreren Stunden ab. Während der Zeit auf dem Nest sind sie damit beschäftigt, das Nest zu reparieren, Unrat und Kot aus dem Nest zu schleudern, Futter zu zerkleinern, die Jungen zu füttern und Angriffe von Rabenkrähen abzuwehren. In der vergangenen Woche mussten sie auch zwei Störche abwehren. Bei dem wechselhaften Wetter der letzten Wochen nahm auch die Gefiederpflege einen Großteil der Zeit in Anspruch.

Vier Jungstörche recken die Hälse

Foto: Berthold Hildebrand

Der Prozessionsweg an Fronleichnam

(hil) Am Fest Fronleichnam (30. Mai 2024) findet bei gutem Wetter wieder eine Prozession durch die Stadt und der Gottesdienst im Freien statt. Treffpunkt ist vor dem Münster um 8.45 Uhr. Die Zünfte stellen sich mit ihren Abordnungen in der Oberamteigasse auf, ebenso die Stadtkapelle, die anderen Teilnehmer vor dem Münster. Die Prozession geht dann um 9 Uhr von der Oberamteigasse in die Obere Hauptstraße, über das Straßenkreuz hinunter in die Untere Hauptstrasse. Durch die Lorenzgasse zieht die Prozession zum Bockshof, wo die Messfeier stattfindet. Dort gibt es auch Sitzgelegenheiten. Der Rückweg erfolgt durch die gleichen Straßen bis zum Rathaus, wo die muttersprachliche italienische Gemeinde eine Station macht. Danach geht es zurück zum Heilig-Kreuz Münster zum Abschluss mit dem sakramentalen Segen. Der Zugang zur Kirche richtet sich nach dem Fortgang der Sanierungsarbeiten in der Bruderschaftsgasse. Im Anschluss laden die Ministranten im Auftrag der Zünfte noch zu einem Umtrunk auf dem Münsterplatz ein. Bei Regen ist um 9 Uhr Gottesdienst im Münster. Die Prozession wird dann im Stil der Monatsprozession abgehalten.

 

Fronleichnam 2022

FOTO: BERTHOLD HILDEBRAND

Öschprozession der Münstergemeinde

Christi Himmelfahrt begann für die Münstergemeinde mit einem feierlichen Gottesdienst, musikalisch gestaltet vom Münsterchor. Danach ging es mit den Zünften und zahlreichen Gläubigen zur Öschprozession in den Bockshof, in den Kameralamtsgarten und weiter in den Stadtgraben, wo überall Station gemacht wurde. Es wurde um gedeihliches Wetter für die Früchte der Erde gebetet, aber auch für die vielen Anliegen der Menschen in Krieg und Vertreibung. Die Prozession endete wieder im Münster mit dem Segen und dem Rottweiler Marienlied. Im 19. Jh. entwickelten sich daraus „Herrenpartien“ oder „Schinkentouren“ und nach Einführung des Muttertages gab es in den USA seit 1916 auch den „Vatertag.“ Er ist als Ehrentag für die Väter gedacht.

 

Foto: Berthold Hildebrand

Die Öschprozession der Münstergemeinde Heilig-Kreuz macht im Kameralamtsgarten Station

 

 

Assisi-Schwestern feiern Jubiläum mit einem Dankgottesdienst in Heilig-Kreuz

Sieben Gemeinden feierten gemeinsam Gottesdienst

Gemeindereferent Mladen Lucic von der kroatischen Gemeinde nach 35 Jahren verabschiedet

Von Berthold Hildebrand

Seelsorgegottesdienst in der Auferstehung-Christi Kirche

Die katholischen Kirchengemeinden Auferstehung Christi und Heilig-Kreuz Rottweil feierten zusammen mit St. Maria Hausen und Peter und Paul Neukirch sowie den italienischen, kroatischen und polnischen muttersprachlichen Gemeinden einen gemeinsamen Gottesdienst in der Auferstehung-Christi Kirche. Die Eucharistie feierte Pfarrer Piotr Proncuk von der polnischen Gemeinde in Konzelebration mit dem italienischen Pfarrer Stan William Ede und dem Leiter der Seelsorgeeinheit, Pfarrer Timo Weber. Leider ließ das kalte und regnerische Wetter ein Feiern im Freien nicht zu. Ein Gottesdienstteam hatte die Messfeier vorbereitet. Der Gottesdienst stand unter dem Motto „Leben teilen, Freunde sein“. Die musikalische Gestaltung übernahm die SE4-Musikband unter der Leitung von Patrick Mink.

Mehrere Personen waren an der Predigt in Form einer Dialogpredigt beteiligt. Zum Thema „Freunde feiern“ waren in der Kirche an verschiedenen Stellen Gegenstände versteckt. So etwa ein Fußball, der als Zeichen für Freundschaft stehen kann. Einer für alle, alle für einen. Eine Uhr, die als Symbol für die Zeit gelten kann, die ich mir für andere nehme. Ein Kochtopf. Essen als Symbol für gegenseitigen Austausch mit der Familie und mit Freunden. Oder ein Taschentuch sagt, ich bin auch da, wenn es traurig und aussichtslos scheint.

Die Fürbitten haben die sieben Gemeinden vorbereitet. So beteten die Kinder für die Zukunft aller Menschen, die Christen von Auferstehung für die Bewahrung der Schöpfung, von Heilig Kreuz für das Miteinander aller Menschen, die Polen für die Gemeinde, die Kroaten für den Frieden, die Italiener für die Kirche, die Neukircher für unsere Freunde und Hausen für die Verstorbenen.

Nach dem Schlussgebet verabschiedete Pfarrer Timo Weber Gemeindereferent Mladen Lucic nach 35 Jahren in der Seesorgeeinheit Rottweil mit einem Geschenk in den wohlverdienten Ruhestand. Auch seine Frau erhielt einen Blumenstrauß.

Im Anschluss blieben alle noch zu einem gemütlichen Beisammensein bei Essen und Trinken beieinander, ganz nach dem Motto des Tages „Leben teilen, Freunde sein.“

Mladen Lucic und seine Frau werden von Pfarrer Weber verabschiedet

Fotos: Berthold Hildebrand