Podcasts aus dem Bistum Osnabrück
Der Podcast über alles, was richtig, falsch und richtig falsch ist
Persönliche Entscheidungen und gesellschaftliche Trends auf dem Prüfstand: Ist es Sünde, einen Avocado-Toast zu essen, einen Exorzismus durchzuführen oder die AfD zu wählen?
Die Diakone Alex und Urs sprechen im wöchentlichen Podcast des Bistums Osnabrück über Genuss und Sucht, über Politik und Porno, über guilty pleasures und harte Verfehlungen – immer der Frage auf der Spur: „Isses Sünde …?“
Der etwas andere Kreuzweg
„Kreuzstreet“ im Heilig-Kreuz Münster
(hil). An der Stirnseite der Empore wurden sieben Tafeln angebracht auf denen sieben Künstler mit heute aktuellen Stilmitteln sieben Stationen des Leidens und Sterbens Jesu darstellen. “Kreuzstreet“ heißt der Titel, ein Kreuzweg in Street-Art.

Andreas Linsenmann schrieb in der NRWZ, der Neuen Rottweiler Zeitung online:
Street Art im Münster: kraftvoller Kreuzweg schafft Bezug zur Gegenwart
In der mit Palmsonntag beginnenden Heiligen Woche verdichtet sich die christliche Symbolik vom Leiden bis zur Erlösung. Im Münster wird dies nun um einen ebenso inspirierenden wie irritierenden modernen Akzent erweitert: einen Kreuzweg im Street Art-Stil.
Der ist ein ziemlich Rottweilerisches Projekt, nicht nur des Ortes wegen: Zwei der Stationen haben Rottweiler geschaffen: Konstantin Viktor Müller und Robert Hak. Zimmermeister Georg Albrecht hat die Vorrichtung installiert, an der die Arbeiten hängen. Und auf das Konzept kam ein Rottweiler: der vielseitig interessierte, vor Ideen geradezu sprudelnde Michael Grimm.
Als Zunftmeister der Küferzunft steht er bei festlichen Anlässen gemeinsam mit anderen Zunft-Repräsentanten im Chor des Münsters. Beim Blick in Richtung Empore und deren nackte Stirnseite kam ihm, wie er im Gespräch mit der NRWZ erzählt, irgendwann der Gedanke: „Da muss was hin. Kunst. Temporär.“
Als Mann der Tat nahm Grimm Kontakt mit Münsterpfarrer Timo Weber auf. Der zeigte sich offen – ebenso wie der Kirchengemeinderat. Und schrittweise reifte die Idee einer zeitgenössischen Lesart des Kreuzwegs.

Meist umfasst dieser vierzehn Stationen – von der Verurteilung Jesu, über seinen Leidensweg und Tod am Kreuz bis zur Grablegung. Es gibt aber auch Versionen, die das Passions-Geschehen in nur sieben Stationen darstellen.
Moderne Deutungen dieser sieben Leidens-Etappen lassen sich nun an der Stirnseite der Empore des Münsters zu entdecken. Mit großformatigen Arbeiten, die weithin wirken. Und in mehrfachem Sinne taufrisch sind – die Farbe ist kaum trocken auf einigen der Arbeiten, die am Freitag im Münster vorgestellt wurden.
„Kreuzstreet“ lautet der griffige Titel – eine prägnante Fusion von „Kreuzweg“ und „Street Art“. Letzteres fasst etwas überbegrifflich zusammen, dass die sieben beteiligten Künstler mit heute aktuellen Stilmitteln das Geschehen reflektieren, von dem die Evangelien berichten.
Der Leitgedanke dabei: Die biblischen Berichte sollten nicht als etwas Fernes, Abgekoppeltes gelesen werden. Sondern als Themen, in denen sich aktuelle Lebenssituationen spiegeln. „Schauen wir zum Beispiel nicht oft nur weg und waschen unsere Hände in Unschuld, wenn etwas schlechtes passiert?“, fragt Initiator Michael Grimm. Sollten wir uns nicht häufiger für andere einsetzen, wie Veronika, die Jesus das Schweißtuch reicht oder Simon, der sein Kreuz für ihn trägt? Und mehr noch: Wer hat Jesus wirklich ans Kreuz geschlagen? Der mit dem Hammer, der Richter, alle, die zusahen, aber nichts unternommen haben?
In dieser Perspektive ist der Kreuzweg Jesu nah und brandaktuell. In den modernen Interpretationen, in den Lesarten der jungen Künstler, die nun im Münster zu sehen sind, wird das in vieler Hinsicht spürbar – inspirierend und irritierend.
Fotos: Berthold Hildebrand
Hier(klicken) finden Sie den Artikel von Elke Reichenbach zu dem Streetart-Kreuzweg im Münster, erschienen im Katholischen Sonntagsblatt in der Ausgabe 20/2025
Senioren der Seelsorgeeinheit IV Rottweil auf Wallfahrt
(hil) In zwei Omnibussen fuhren 100 Personen aus der Seelsorgeeinheit IV Rottweil bei schönstem Wetter gen Bodensee. Erstes Ziel war die Barockkirche St. Peter und Paul in Hilzingen.
In der Homepage der Gemeinde heißt es, dass viele Leute wegen der herrlichen Landschaft und der schönen Berge in den Hegau kämen. Nicht wenige aber besuchten gezielt die Barockkirche von Hilzingen. Das künstlerische Kleinod mitten im alten Hegaudorf habe es ihnen angetan. „Wenn es wahr ist, dass schöne Erlebnisse den Menschen tiefer ansprechen, und wenn alles Schöne letztlich ein Geschenk Gottes ist, dann kann wohl auch die Atmosphäre einer barocken Dorfkirche zu einem religiösen Erlebnis werden.“ Und so haben es auch die Rottweiler Wallfahrer empfunden. Die Kirche wurde am 17. November 1749 geweiht. Baumeister war Peter Thumb aus Bezau in Vorarlberg. Pfarrer Jürgen Rieger feierte mit den Pilgern eine Messe, der Gesang wurde von Peter Strasser an der Orgel begleitet. Ein schöner Orgelprospekt mit Schmiedegitter gibt der Kirche über der Empore einen gediegenen Abschluss. Danach bekamen die Rottweiler noch eine Führung durch die Kirche geboten bevor es weiter ging nach Radolfzell-Markelfingen. Im dortigen Naturfreundehaus war die Einkehr geplant. Das Naturfreundehaus Bodensee ist ein einladender Rückzugsort für Naturliebhaber und Erholungssuchende und liegt eingebettet in die malerische Landschaft des westlichen Bodensee direkt an dessen Ufer. Fast alle machten einen kürzeren oder auch längeren Spaziergang bevor es dann zum Nachtessen ins Restaurant des Naturfreundehauses ging. Geistlich und leiblich gestärkt und zufrieden traten dann am frühen Abend alle wieder die Heimreise nach Rottweil an.
Die Rottweiler Pilger beim Gottesdienst in der Barockkirche Hilzingen
Foto: Berthold Hildebrand
Kindergarten feiert 50 Jahre
Liebe Hausenerinnen, liebe Hausener,
Der Kindergarten Philipp Neri feiert 50. Geburtstag.
Gerne laden wir Sie ein mit uns zu feiern.
Wir freuen uns darauf!
Möchten Sie uns gerne unterstützen? Über eine Kuchenspende
würden wir uns sehr freuen (Bitte im Kindergarten melden).
Ihr Kindergarten Philipp Neri
Erstkommunion in Heilig-Kreuz
In einem feierlichen Gottesdienst unter dem Leitwort „Kommt her und esst!“, vorbereitet und gestaltet von Gemeindereferent Igor Begic und seinem Team, zelebriert von Vikar Nico Schmid und musikalisch begleitet von Patrick Mink und seiner SE IV Band, gingen 28 Jungen und Mädchen zum ersten Mal zur heiligen Kommunion und erklärten ihren Glauben an Jesus Christus. Es waren dies: Annika Schmehl, Sophie Schmehl, Isabell Raible, Romy Schendel, Fabio Zimmer, Theo Mager, Elias Gimber, Aaron Mager, Vincent Mager, Karla Bantle, Gioia Fuchs, Lukas Rullo, Noemi Hess, Samu Zeller, Ella Liemen, Adrian Müller, Venora Petrovic, Karlotta Schürmann, Maria Elisabetta Paul, Klara Pitagaj, Sina Müller, Franz Haas, Max Weller, Melina Zikidis, Olivier Janyszka, Zuzanna Jaworska, Jeremy Vissicchio und William Mbako. Die Kirchengemeinde freut sich über ihren „Nachwuchs“ und wünscht den Kindern für ihren Weg mit Gott Licht und Freude.
Die Kommunionkinder von Heilig-Kreuz mit Vikar Nico Schmid und Igor Begic.
Foto: Berthold Hildebrand



