Neue Stationen am Hausener Auferstehungsweg

Hausener Auferstehungsweg vom 20. April bis 9. Juni

Von Ostersonntag bis zum Pfingstfest laden 15 Stationen ein, die Begegnungen mit dem auferstandenen Jesus Christus und das Pfingstereignis, in den Blick zu nehmen. Die Gestaltung der Stationen, Schrifttexte, Bilder von Tobias Kammerer, Impulse, Gebete und Aktionen vertiefen das Wunder der Auferstehung.

Der Weg beginnt mit der ersten Station an der Kirche. Die einzelnen Stationen können entweder als kompletter Rundgang oder aber auch in einzelnen Wegetappen gegangen werden. Die letzten drei Stationen zu den Themen Christi Himmelfahrt und Pfingsten werden ab dem 11. Mai gestaltet. Die Begleithefte mit Wegübersicht, Bildern und Texten sind in der Kirche erhältlich. Für die Kinder gibt es eine eigene bunte Wegkarte. Unkostenbeitrag bitte in das Opferkässle am Schriftenstand werfen. Wir freuen uns auch über Spenden zur Deckung der Ausgaben.

Neue Stationen am Hausener Auferstehungsweg

Seit Ostersonntag gibt es zwölf Stationen des Auferstehungsweges auf einem Rundgang durch die Hausener Ortschaft. Viele Besucherinnen und Besucher verweilten bereits an den Stationen, welche die Begegnungen mit dem auferstandenen Jesus Christus vertiefen. Nun kommen drei weitere dazu. Ab Sonntag, dem 11. Mai laden nun auch die Stationen zu Christi Himmelfahrt und Pfingsten ein, den Weg weiterzugehen. Viele Ehrenamtliche haben wieder mitgewirkt und neue Ideen eingebracht. Zur 13. Station gab es einen Aufruf, Fotos zu machen, die Szenen zeigen, wie Himmel auf Erden erlebt werden kann. Diesem Aufruf sind viele begeistert gefolgt, so dass eine große Vielfalt an „himmlischen“ Bildern dort zu sehen sein wird. Auch eine Murmel spielt durch die letzten drei Stationen eine Rolle, bis sie schließlich an der letzten Station an der Kirche auf besondere Weise zum Einsatz kommt. Wie für die bisherigen zwölf Stationen, gibt es auch für die drei neuen ein Begleitheft. Um die Stationen richtig zu verstehen, ist es sinnvoll, diese Broschüre in der Kirche für einen kleinen Unkostenbeitrag mitzunehmen. Für die ersten zwölf Stationen sind dort auch noch Kinderkarten vorrätig.

Pastoralrat der italienischen Gemeinde hat sich konstituiert

Die Kirchengemeinde Sacro Cuore di Gesù ist der Gemeinde „Auferstehung Christi“ zugeordnet und damit auch Bestandteil der Seelsorgeeinheit 4 im Dekanat Rottweil. Deshalb haben auch hier die Wahlen zum Pastoralrat stattgefunden. Pastoralräte werden die Vertreter der Katholiken anderer Muttersprache in der Diözese genannt. Am 30. April sind die Gewählten nun zu ihrer ersten Sitzung unter der Leitung von Pfarrer Timo Weber zusammengekommen. Auf dem Foto sind von links zu sehen: Gemeindereferentin der italienischen Gemeinde Maria Angela Mariano, Chiara Benedetta Fascia, Maria Antonietta Sedda in Parano, Venera Legname, Vincenzo De Caro, Romina Trove in Karolewski und Pfarrer Timo Weber. Es fehlt krankheitsbedingt Rosetta Austria in Grimm.

Der neue Pastoralrat der italienischen Gemeinde
Foto: Berthold Hildebrand

Himmelstöne

Maifest der KJH

Liebe Gemeinde,

endlich ist es wieder so weit – der Frühling steht vor der Tür und damit auch unser traditionelles Maifest!

Wir laden Sie herzlich ein, mit uns gemeinsam in den Mai zu feiern:
Am 30. April 2025 ab 18:00 Uhr starten wir mit guter Stimmung, leckerem Essen und erfrischenden Getränken in den Abend.

Auch am 1. Mai sind wir wieder für Sie da – wie gewohnt mit allem, was das Herz (und der Magen) begehrt.

Freuen Sie sich in der Mittagszeit auf musikalische Unterhaltung durch den Musikverein Hausen – beste Stimmung garantiert!

Kommen Sie vorbei, bringen Sie Freunde und Familie mit und genießen Sie ein paar gesellige Stunden mit uns.
Wir freuen uns auf Sie!

Herzliche Grüße
Ihre Leiterrunde

Palmsonntag im Heilig-Kreuz Münster

Von Berthold Hildebrand

Vikar Nico Schmid segnet die Palmen vor dem Münster

Der Palmsonntag ist der letzte Sonntag der Fastenzeit. Mit ihm beginnt die Karwoche, in der Christen des Leidens und Sterbens Jesu am Kreuz gedenken. Evangelische und katholische Christen erinnern an diesem Tag an den Einzug Jesu in Jerusalem. Bei seinem triumphalen Einzug in Jerusalem ritt Jesus nach der Überlieferung auf einem Esel, das Volk legte einen grünen Teppich aus Palmzweigen zu seinen Füßen und empfing ihn jubelnd mit den Worten „gesegnet sei, der kommt im Namen des Herrn, der König Israels.“ (Joh. 12)

Vor dem Gottesdienst segnete Vikar Nico Schmid am Südportal des Münsters die bunt geschmückten Palmen, welche die Kinder mitgebracht hatten. Die beiden großen Palmen, die im Altarraum ihren Platz fanden, fertigte Mesnerin Severine Mattes. Unter dem Gesang der Münstersängerknaben zogen die Gläubigen in feierlicher Prozession ins Münster ein. So wurde an den Einzug Jesu in Jerusalem erinnert. Der Altarraum bot ein farbenfrohes Bild, bevor nach dem „Hosianna dem Sohne Davids“ unvermittelt in der Passion das „kreuzige ihn“ folgte. So ist der sechste Sonntag der Fastenzeit als letzter Sonntag vor Ostern gleichzeitig der Beginn der Karwoche. Die heutige liturgische Bezeichnung „Dominica in palmis de Passione Domini“, übersetzt „Palm- und Passionssonntag“, geht auf das 5. Jahrhundert zurück. Vikar Schmid wies am Ende des Gottesdienstes noch auf den Kreuzweg in Street-Art hin, der von sieben Künstlern aus der Region geschaffen wurde und an der Stirnseite der Empore angebracht wurde. „Kreuzstreet“ heißt der Titel, unter dem die Künstler mit heute aktuellen Stilmitteln sieben Stationen des Leidens und Sterbens Jesu darstellen.


Fotos: Berthold Hildebrand

Familien der Heilig-Kreuz- Gemeinde Rottweil unterwegs am Bodensee

Gruppenbild vor der Basilika Birnau (Foto: T. Bippus),

Zu einer Fahrt an den Bodensee mit Familien und Kindern eingeladen hatte die Heilig-Kreuz-Gemeinde Rottweil.

Begleitet wurde die Fahrt von Münsterpfarrer Timo Weber, organisiert und geleitet hatte den Ausflug mit 30 Erwachsenen und Kindern Veronika Heckmann-Hageloch.

Die Klosterkirche Birnau, eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten am See, war die erste Station der Fahrt. Eine kurze Führung ermöglichte es, die Besonderheiten der Birnau zu entdecken, zum Beispiel die Fresken am Gewölbe, die um Maria kreisen. Dort ist ein echter Glasspiegel zu finden, der das wirkliche Licht reflektiert und so die Kirchenbesuchenden im übertragenen Sinn den Lichtstrahl der Liebe Christi auf sich direkt beziehen können. Außergewöhnlich sind auch die Kreuzwegstationen, die plastisch aus der Wand heraustreten, und der berühmte Putto „Honigschlecker“, ein Attribut für Berhard von Clairvaux, der wegen seiner Predigten als „honigfließender Lehrer“ bezeichnet wurde. Die Fahrt führte dann weiter nach Meersburg zur Bibelgalerie, die sich in einem ehemaligen Dominikanerinnen-Kloster befindet, von dem noch Spuren sichtbar sind. Durch zwei Führungen, geleitet durch Frau Pailer und Frau Raff, wurde die Bibel anschaulich erfahrbar. Im Beduinenzelt konnte sich die Gruppe niederlassen und sich in Gesellschaft von Abraham und Sara fühlen. Die Vorführung an der nachgebauten Gutenberg-Presse machte deutlich, dass erst diese Erfindung den Buchdruck in großen Auflagen ermöglichte. Im Garten beim Museum waren „Pflanzen der Bibel“ zu entdecken, ein Feigenbaum zum Beispiel.

In der ausführlichen Mittagspause konnte jeder bei wunderbarem Sonnenschein nach eigenen Interessen Meersburg erkunden und den Bodensee genießen. Nach einer kurzen Fahrt erreichte die Gruppe Billafingen, das zur Seelsorgeeinheit Überlingen gehört. Die kleine Kirche St. Mauritius aus der Zeit der Gotik mit Barock- Altären bildete einen schönen Raum für die Eucharistiefeier, die Pfarrer Timo Weber leitete. An der Orgel begleitete Lutz Schäfer aus Salem. Die Gemeinde war auch durch Fürbitten und durch das Gebet mit einem „Gebetsbildle“ mit Bild von Jesus am Kreuz und Kreuzreliquiar aus dem Rottweiler Münster in den Gottesdienst eingebunden. Ein gemeinsames Abendessen bildete den Abschluss des Tages im „Haldenhof“, hoch über dem Bodensee. „Von Kunst, Kultur und der frühligshaft blühenden Natur erfüllt und begeistert“ sagten viele, seien sie „von einem rundum schönen und abwechslungsreichen Tag“ nach Rottweil zurückgekehrt.


 Gottesdienst mit Pfarrer Timo Weber in der Kirche St. Mauritius in Billafingen (Foto: vhh)

Ergebnisse der Wahl in AC

Ergebnis der Kirchengemeinderatswahl in Heilig-Kreuz Rottweil

Münsterchor ehrt Peter Strasser zu dessen 85. Geburtstag

Im Rahmen einer Feierstunde nach einer verkürzten Chorprobe gratulierte der Münsterchor Peter Strasser zu dessen 85. Geburtstag, den er am 10. März begangen hatte. Strasser leitete den Münsterchor von 1975 – 2008. Der Vorsitzende des Chores, Patrick Mink, erinnerte an die verschiedenen musikalischen Höhepunkte, die der Chor unter der Leitung des Chores erleben konnte, darunter die Aufführungen der Matthäus-Passion, der Johannes-Passion und des Weihnachtsoratoriums von Bach, an die Bruckner f-moll-Messe, das Brahms-Requiem und an das Verdi-Requiem, das der Chor 1984 anlässlich der damaligen Landeskulturtage im Münster aufführte. Peter Strasser lag die Vernetzung des Chores mit anderen Institutionen sehr am Herzen. So pflegte er von Beginn seiner Dienstzeit an eine enge Kooperation mit den evangelischen Kirchenmusikern Epple und Vöhringer, welche sich 1990 in der Etablierung der Rottweiler Sommerkonzerte institutionalisierte. Ebenso war Strasser Mitbegründer von „Kulturottweil“, dem Dachverband der Kulturvereine in der Stadt.
Darüber hinaus öffnete Peter Strasser gemeinsam mit dem damaligen Vorsitzenden des Chores, Berthold Hildebrand, Aktivitäten über das Münster hinaus. Der Chor trug durch regelmäßige Besuche zum Entstehen der Städtepartnerschaft mit dem italienischen L`Aquila bei.
Auch heute ist Peter Strasser musikalisch noch sehr aktiv. Er ist regelmäßig bei Gottesdiensten in und um Rottweil als Organist zu hören und erfreut darüber hinaus die Gottesdienstbesucher mit seinem schönen Kantorengesang.
Der Geehrte danke für das Ständchen und für die Laudatio und erinnerte sich, dass ihm die Gestaltung der regelmäßigen Gottesdienste mit dem Chor viel gegeben hatte. Das Ehrenamt hat ihn ebenso intensiv ausgefüllt wie sein anstrengender Hauptberuf als Musiklehrer im DHG und als Fachberater für Musik am Oberschulamt Freiburg. Eine besondere Freude war für Peter Strasser damals, mit seinen Söhnen Daniel und Simon Konzerte im Heilig-Kreuz-Münster gestalten zu können.
Die Feierstunde endete mit persönlichen Glückwünschen der Sängerinnen und Sänger und mit den besten Wünschen für seine Zukunft.

Auf dem Bild sind von links abgebildet:

Martha Strasser, Liselotte und Berthold Hildebrand, Peter Strasser, Regionalkantorin Lisa Hummel, Patrick Mink, 1. Vorsitzender und Heike Lutz-Marek, 2. Vorsitzende des Münsterchores Rottweil (Foto Mink)

 

Einladung und Anmeldung zur Sommerfreizeit 2025